VoIP Gateway 5188

From Fritz!Box
Jump to: navigation, search

AVM Wiki >> FRITZ!Box-Modelle >> VoIP Gateway 5188 @ whmf   -   IRC-Chat   -   hu nl it English
Community Modelle Zubehör Environment Konfiguration Shell-Befehle Software Freetz Lexikon Tipps+Tricks Bilder

FRITZ!Box-Familie Verwandtschaft Telekom-Derivate Sonstige Derivate United Internet Anbieter Vapor-Modelle Todo

Contents

VoIP Gateway 5188-Presse2.jpg
Pressefoto (C) AVM GmbH
VoIP Gateway 5188-Presse1.jpg
Pressefoto (C) AVM GmbH

Übersicht

Dies war die bisher einzige Business VoIP-Lösung von AVM, vorgestellt im März 2006. Sie ermöglicht es neben ADSL-Router mit VPN-fähigkeit an 4 ISDN-Anschlüssen mit bis zu 40 Festnetznummern und bis zu 40 registrierten SIP-Accounts zu telefonieren. Zudem unterstützt sie als einzige Box den Anlagenbetrieb mit SIP-Trunking für 1- oder 2-stellige Durchwahlen und kann an ihren 4 internen S0-Bus-Anschlüssen bis zu 32 ISDN-Telefone oder 4 Telefonanlagen betreiben. Primäres Ziel war es, vorhandene Telefonanlagen ohne jegliche Veränderung ihrer Konfiguration VoIP-tauglich zu machen. Zum Marktstart im März 2007 lag der Endpreis für die 5188 bei 589 Euro UVP. Die zuvor für 420 Euro UVP angekündigte kleine Schwester 5144 mit nur je 2 ISDN Ein- und Ausgängen kam nie auf den Markt. Der Support für die 5188 endete am 31.12.2009.

Besonderheiten

Die FRITZ!Box richtet sich an den Privatkunden, der neben VoIP maximal einen Analog- oder ISDN-Anschluss besitzt. Für Kleinbüros jedoch, wo oft mehrere ISDN-Anschlüsse anzutreffen sind, ist sie ungeeignet. Auch ist die FRITZ!Box in der Anzahl der parallel führbaren Gesprache nicht auf die Bedürfnisse von Büros zugeschnitten. Für diese Lücke wagte AVM den Versuch einer Business-VoIP-Lösung, basierend auf FRITZ!Box Technologie die um zusätzliche ISDN Ein- und Ausgänge erweitert wurde, jedoch ohne Analogtelefonie.

Da je nach Zielnetz und verwendetem Codec für das simultane telefonieren auf mehreren Leitungen einiges an Rechenleistung erforderlich sein kann wurde die 5188 mit 2 AR7-Ohio-SoCs und dem professionellen ISDN-Controller DELIC-PB ausgestattet. Auf beiden SoCs läuft die selbe Firmware und kümmert sich jeweils um einen Teil der Peripherie. Auf welcher Hälfte die Firmware gerade läuft wird über CPU_NR unterschieden, die ADAM2 setzt. Die beiden Systeme hängen am gemeinsamen 6-Port Switch, beide führen rpc.mountd und portmap zur NFS-Vernetzung über das boxinterne Subnetz 192.168.179.x aus.

Der erste SoC übernimmt etwa die Aufgaben einer 7170, jedoch ohne WLAN, USB-Host und direkte Anschlüsse für Telefoniegeräte. Die Organisation übernehmen ctlmgr, multid und upnpd. Für DSL und Routing sind dsld, kdsldmod.ko und tiatm.ko mit der Firmware ar0700xx.bin zuständig. Die Telefonie übernehmen voipd und telefon mit ubik2.ko und rcapi.ko, letzteres ist eine Remote-CAPI die mit capi_oslib.ko des zweiten SoC kommuniziert. Neben den typischen Netzwerk-Interfaces einer 7170 hat der erste SoC noch das Interface cpu mit der IP-Adresse 192.168.179.1.

Der zweite SoC ist auf 225 MHz übertaktet und enthält den ISDN-Stack isdn_fbox_fon6.ko mit capi_codec.ko, ubik2.ko und tiatm.ko mit der Firmware microvoip-dsl.bin. In rc.S wird der zweite DSP auf volle 250 MHz "geboostet" mit dem Kommentar "für 6x G.729 notwendig". G.729 ist der CPU-hungrigste Codec und erlaubt VoIP mit 8kBit/s in passabler Sprachqualität. Natürlich wird bei vorhandener Bandbreite ein qualitativ hochwertigerer Codec verwendet.

Der zweite SoC verfügt nur über die Netzwerk-Interfaces cpmac0 mit der IP-Adresse 192.168.179.2 und lo. Er hat selbst kein Flash-EEPROM, nur RAM. Vermutlich kopiert sich ADAM2 über VLYNQ ins RAM (siehe aktivierte clocks) und startet den SoC. Dann wird mit evaput eine Kopie des Kernels mit TinyFTP ins RAM übertragen das über kernel_args auf nfsroot konfiguriert wird. Dieses mountet dann über NFS das rootfs des ersten SoC als / und /var als /var/remote (siehe exports) und bootet dann konfigurationsfrei ohne MTD-Treiber, TFFS-Konfiguration und Urlader-Environment.

CPU2 # cat /proc/cmdline
ip=192.168.179.2:192.168.179.1:192.168.179.1:255.255.255.0:fritz_nfs:cpmac0:off nfsroot=192.168.179.1:/,nfsvers=3,wsize=8192,rsize=8192 CPU_NR=2 console=ttyS0,38400n8r

CPU2 # mount
rootfs on / type rootfs (rw)
/dev/root on / type nfs (ro,v3,rsize=8192,wsize=8192,hard,udp,nolock,addr=192.168.179.1)
proc on /proc type proc (rw,nodiratime)
ramfs on /var type ramfs (rw)
nfsd on /proc/fs/nfsd type nfsd (rw)
192.168.179.1:/var on /var/remote type nfs (rw,sync,v3,rsize=32768,wsize=32768,acregmin=0,acregmax=0,acdirmin=0,acdirmax=0,hard,udp,noac,lock,addr=192.168.179.1)

WIP

Das Webinterface ähnelt einer FRITZ!Box sehr, unterscheidet sich aber in vielen Punkten. Da das Gerät für den professionellen Einsatz konzipiert wurde gibt es nur die Expertenansicht. Die System-Sektion enthält die üblichen Funktionen Ereignisse, Sichern, Wiederherstellen, Online-Update, Firmware-Datei. Unter VoIP Gateway-Kennwort kann neben dem üblichen Kennwort eine PIN konfiguriert werden mit der die Auswahl der abgehenden Internetrufnummer per Tastencode geschützt werden kann. Neben der Übersicht der Netzwerkgeräte und den Netzwerkeinstellungen gibt es eine Seite zur Aktivierung von CAPI-over-TCP, über die sonst keine Box verfügt.

WIP

Kompatiblität

Netzteile:

  • 311POW001 (offizielles Zubehör, 12V, 18VA)

Artikel-Nummern

Firmware Info: Stand 25.04.2012.

Die kleinere Schwester mit der Hälfte an ISDN Anschlüssen wird zwar viel zitiert im Netz, zu kaufen gab es sie nie, und auf avm.de gibt's dazu kein Wort, kein Service-Portal, keine Firmware.

Galerie

Bitte die Galerie nach Belieben mit eigenen Werken erweitern, auch per E-Mail. Siehe auch die Inspiration zu Bildern.

Versionen


Schnittstellen

Anschlüsse

Frontseite:

  • 6x LED - VoIP/Data - Bandbreitenaussnutzungs-Meter - alle 6 LEDs leuchten = 100% Ausnutzung
  • 6x LED - VPN - LAN - Online - ISDN - DSL - Power

Rückseite:

Platine:

  • 2x 4-pol Serielle Konsole - RM 2.54 - Gebohrt aber nicht bestückt.
  • 2x 2x14-pol EJTAG Interface - RM 1.27 - Platinenunterseite

Demontage

  • Auf der Anschlussseite befinden sich 4 sichtbare Snap-In-Verschlüsse die durch vorsichtiges Eindrücken der 4 Aussparungen nacheinander gelöst werden konnen.
  • An den beiden Gehäuseseiten befinden sich jeweils 3 Snap-In-Verschlüsse die durch vorsichtiges Erweitern der Gehäuseöffnung mit dem Fingernagel gelöst werden konnen.
  • Achtung, das Gehäuse noch nicht zu weit aufbiegen, da sonst die verbleibenden Verschlüsse verkanten.
  • Die 3 verbleibenden Snap-In-Verschlüsse befinden sich hinter den Lüftungsschlitzen an der Gehäuseoberseite. Ihre Position erkennt man durch jeweils 3 verschlossene Schlitze. Sie können durch vertikales Einführen z.B. einer schmalen Nagelfeile in den vierten Lüftungsschlitz neben den 3 verschlossenen Schlitzen vorsichtig ausgehakt werden.

Hardware

Größere aktive und passive Bauelemente

Environment

HWRevision	104
ProductID	Fritz_Box_Profi
SerialNumber	0000000000000000
annex	B
autoload	yes
bootloaderVersion	1.203
bootserport	tty0
cpufrequency	211968000
firstfreeaddress	0x946B1D78
firmware_version	avm_profi
firmware_info	36.04.80
flashsize	0x00800000
maca	00:1F:3F:MM:AA:CC
macb	00:1F:3F:MM:AA:CC
macwlan	00:1F:3F:MM:AA:CC
macdsl	00:1F:3F:MM:AA:CC
memsize	0x02000000
modetty0	38400,n,8,1,hw
modetty1	38400,n,8,1,hw
mtd0	0x90000000,0x90000000
mtd1	0x90010000,0x90780000
mtd2	0x90000000,0x90010000
mtd3	0x90780000,0x907C0000
mtd4	0x907C0000,0x90800000
my_ipaddress	192.168.178.1
prompt	AVM_Ar7
ptest	
req_fullrate_freq	125000000
sysfrequency	125000000
urlader-version	1203
usb_board_mac	00:1F:3F:MM:AA:CC
usb_rndis_mac	00:1F:3F:MM:AA:CC
usb_device_id	0x0000
usb_revision_id	0x0000
usb_device_name	USB DSL Device
usb_manufacturer_name	AVM

Support

VoIP Gateway 5188

  • TODO

Modifikationen

  • Freetz: Zur Zeit bietet Freetz keine Unterstützung für das Modell VoIP Gateway 5188.
  • OpenWrt: Zur Zeit gibt es keine spezifische Seite für VoIP Gateway 5188 im AVM-Hardware-oldwiki und nuwiki

Siehe auch

5188-Extras:

FBox-Fon6: (9)