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Begriff

Die Liste des Telekom Tochterunternehmens-Dschungels ist riesig. Hier nur FRITZ!Box relevantes:

T-Com + T-Home + Congstar + T-Sonstwas = Deutsche Telekom AG (wikipedia)

Die Telekom, Nachfolger des einstigen Monopolisten für Telekommunikation und Briefpost Deutsche Bundespost, kann auf eine lange Zusammenarbeit mit AVM zurückblicken, die bis vor die Anfänge des Internets reicht. Musste man sich Anfangs noch mit Modem und der instabilen T-Online Software kompliziert über BTX oder mit Slip Scripts in's Internet einwählen bot AVM stabile PPP Treiber zu ihrer ISDN-Karten Serie FRITZ!Card die ohne Zusatzsoftware funktionierten. Diese Karten wurde von der Telekom unter dem Namen Teledat 150 verkauft. Schon damals wurde dem unerfahrenen Kunden eklärt das komplexe T-Online Paket installieren zu müssen, und die Teledat Treiber, deren Aktualität zu Gunsten des Teledat Brandings immer den AVM Treibern hinterherhinkte. Versierte Benutzer hingegen installierten natürlich nur die kompakten aktuellen AVM Treiber.

Diese Politik, Branding über Funktionalität zu heben wurde bis heute beibehalten, sie hat sich eher noch verschlimmert. So sind heute alle Telekom OEM Produkte aus der FRITZ!Box Reihe Sonderanfertigungen die fast alle inkompatibel zu ihren AVM Geschwistern sind. Konnte man früher noch ohne Garantieverlust AVM FRITZ!Card Treiber für Teledat Karten verwenden um hochaktuelle Updates geniessen zu können bleibt heute nur das Ersetzen der Firmware über Freetz oder Speedport2Fritz was mit der Werksgarantie in Konflikt steht (die aber auch irgendwann mal endet).

Die Telekom hat auch eine lange Geschichte ständig modehaft wechselnder Markennamen für ihre IT Produkte (und den Tochterunternehmens-Dschungel), so findet man einige Router der Speedport Serie baugleich unter den Namen T-Com und T-Home, aber auch mit verändertem Branding und Warennamen unter der jugendorientierten Marke Congstar. Um die Sache zu vereinfachen nennen wir sie hier wie umgangssprachlich üblich Telekom- und Congstar-Produkte.
Edit 17/Jul/2010: Mit "T-Home ist jetzt Telekom" wirbt T-Home in Google...

Die Telekom sponsort keine Hardware beim Abschluss eines DSL-Vertrages, im Gegenteil, hier werden die Geräte zu höheren Preisen angeboten als im hauseigenen T-Online-Shop, wohl um sie lukrativer über monatliche Miete zu vermarkten. (Jul/10)

Vorteile

  • Lange Zusammenarbeit mit AVM, was einen erheblichen Teil zur Erfolgsgeschichte beigetragen hat
  • Erfahrener Anbieter mit grosser Lobby und "Recht auf letzte Meile" (Rest-Relikt aus Monopolzeiten)
  • Hohe Verbindungsgeschwindigkeiten (wenn technisch möglich)
  • Hält sich an die GPL - hat die Lizenz und den Quelltext zu allen GPL-Geräten online
  • Bietet auch Echtzeit-IPTV und VoD an (kostet natürlich)
  • Vermietet Router, Media-Receiver und DECT-Telefone auch an Nicht-Kunden

Nachteile

  • Subventioniert keine Hardware - bietet sie eher verteuert an
  • Telekom-Derivate der FRITZ!Box haben meist reduzierten Funktionsumfang und werden seltener aktualisiert
  • Es gibt keine offizielle Recovery für Telekom-Derivate der FRITZ!Box
  • Aktiengesellschaft mit regelmässigen kundenfeindlichen Entscheidungen
  • Legal fragwürdige Werbemethoden wie z.B. Drückerkolonnen mit Telekom Ausweisen die strassenweise Hausbesuche (auch bei Nicht-Kunden) machen "um die Anschlüsse zu kontrollieren" um einem dann Verträge zwischen Tür und Angel andrehen zu wollen, sowie Telefonmarketing bei Kunden mit niedrigem prepaid Umsatz die sie eh danach willkürlich abschalten (beides September 2010)

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