AVM

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Begriff

Erst der 455. Artikel in diesem Wiki widmet sich der Firma, der wir all diese Produkte verdanken....

Dieser Artikel ist im Bau und wird nach und nach befüllt. Die zahlreichen Werke von AVM trägt man nicht in ein paar Tagen zusammen...

Geschichte

AVM ist eine Firma, die 1986 in Berlin gegründet wurde und mit ihren hochwertigen ISDN-Produkten recht schnell einen guten Ruf erlangte, da nicht nur die Hardware solide, sondern auch die umfangreiche Begleitsoftware stabil und gut gepflegt war. Letztendlich wurde AVM dadurch Marktführer bei ISDN-Lösungen.

AVM war immer innovativ und wagte sich über Bluetooth-Lösungen dann irgendwann auch an ADSL.

Waren die ersten ADSL-Lösungen noch PC-Karten, die als Modem fungierten und auf Betriebssystem-anhängige Treiber angewiesen waren gelang mit der FRITZ!Box (dem ersten Router von AVM) 2004 der absolute Durchbruch an Platformübergreifender Kompatibilität. Die Kontakte zu Internet-Anbietern ließen nicht lange auf sich warten und forcierten die Entwicklung von VoIP- und WLAN-Modellen, so wurde AVM auch auf dem ADSL-Endgerätesektor Marktführer.

Werbestrategie

Einer der Hauptgründe für den Erfolg von AVM ist neben der Qualität der Produkte sicherlich auch die (bereits ausgezeichnete) Strategie, in nahezu alle Produktnamen den Begriff FRITZ! zu integrieren, was die Produkt-Merkfähigkeit enorm erhöht. Im Gegensatz zu Mitbewerbern schaffte AVM das in einer aussagekräftigen, nicht verwirrenden Form und (nahezu) ohne Namenskonflikte. Beispiel: FRITZ!Card PCI v2.0 hat einen hohen Informationsgehalt, Teledat 150 sagt ohne Recherche nichts aus.

Auch fällt auf, daß AVM seine Produkte non-Invasiv bewirbt, also weder unerwünschte Fernseh- noch Internetwerbung nutzt. Aufgrund des guten Rufs und Bekanntheitsgrades sprechen sich Produktneuigkeiten schnell herum, Internet-Dienstleister pushen gar ihre Produkte mit dem Vorzug, AVM-Hardware mitzuliefern. Sowohl die regelmäßigen Firmwareupdates als auch dazwischen die Labor-Firmware-Releases bewirken, dass man die AVM-Seite von selbst häufig aufsucht wenn man ein FRITZ!-Produkt besitzt.

Produkt-Timeline

  • 2010: (400 Mitarbeiter, 200 Millionen Euro Umsatz)
    • ...

Patente

  • 18 AVM-Patente in der DEPATIS-Datenbank (dieser Link funktioniert erst nach Reload!):
    • 1990/1: Passive ISDN-Karte (3x DE, AT, 2x EPO, AU, WIPO) - FRITZ!Card?
    • 1991: Aktive ISDN-Karte (DE)
    • 2002: Bluetooth ISDN Access Point (DE) - BlueFRITZ?
    • 2005/6: AVM Stick & Surf (DE, EPO)
    • 2006/7: FRITZ! Mini? (DE, AT, IT, NL)
    • 2010: FRITZ!WLAN Repeater (DE)

Warnung! gruseligstes Patentdeutsch!

Stilblüte: "Des weiteren ist in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen .... das wenigstens ein Kennwort speicherbar ist, welches insbesondere bevorzugt vom Anwender änderbar ist." :)

Vergangenes

Noch um die Jahrtausendwende hatte AVM eine Firmenstruktur mit einigen Tochterfirmen:

  • AVM Computersysteme Vertriebs GmbH & Co. KG (Holding in Berlin, Niederlassung in Frankfurt, Geschäftsstelle in München)
  • AVM Audiovisuelles Marketing und Computersysteme GmbH (Berliner Tochter, Schwerpunkt Entwicklung)
  • AVM GmbH for International Communication Technology (Berliner Tochter, Schwerpunkt Vertrieb International)

Auch gab es eine US-Tochterfirma:

  • AVM of America, Inc., 80 E. Sir Francis Drake Blvd., Larkspur, CA 94939, USA
  • Ehemalige Homepage: avm-usa.com (heute in den Händen von Domain-Haien)

Die wichtigsten Kooperationen waren damals:

  • Telekom, Microsoft, Novell, Lotus, T-Online, UUNET

Quelle: StepStone: Firma der Woche: AVM (2001, archive.org)

Artikel zum Thema

  • TODO

Siehe auch

Firmen: (46)

Links