AP

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Namens-Kollision
Dieser Artikel behandelt den Accelerator Processor, kurz AP.

Für den WLAN Access Point siehe den Artikel WAP.


Contents

Begriff

Während eine normale CPU universell gestaltet ist und einen für ihre Architektur standardisierten Befehlssatz hat, sind Accellerator Processors spezialisiert, meist mit auf ihre Aufgaben zugeschnittenem erweiterten Befehlssatz und zusätzlichen Hardware-Erweiterungen.

Laut Ikanos enthält der Fusiv Vx180 neben seiner 500 MHz MIPS 24KEc CPU 6x 400 MHz Accelerator Processors, vermutlich handelt es sich um erweiterte Xtensa Hard-IP-Cores, die für die unterschiedlichsten Aufgaben spezialisiert wurden.

Alle APs können über eine polymorphe API gesteuert werden, die über das Modul fusivlib_lkm.ko realisiert ist, auf das alle spezialisierten AP-Treiber aufbauen. Das Modul sysKCode_lkm.ko stellt das ProcFS Interface utilfile zur Verfügung über das das multi-call-binary sysutil, ähnlich busybox, zahlreiche Befehle zur Handhabung von APs bereitstellt. Die Beschreibung im folgenden Absatz gilt für jeden AP, auch wenn die jeweilige Funktion nicht überall sinnvoll einsetzbar ist.

Ein Fusiv-AP verfügt über 2kB Daten-Speicher auf den über aread und awrite zugegriffen werden kann. Es können einzelne Funktionen über Feature-Flags mit apfeature aktiviert werden. Ein AP verfügt über eine Bridge-Tabelle und eine Routing-Tabelle, beide können mit apbridgetbl und aproutetbl angezeigt werden.

Statistische Informationen aller aktiven APs können mit apstats ausgegeben und mit apresetstats zurückgesetzt werden. Für den ATM AP stehen der Statistik-Befehl showatmconn und der OAM Loopback Befehl sendoamlb zur Verfügung.

Weitere Befehle stehen für APs denen ein Interface zugeordnet ist bereit, diese werden dann über den Interface-Namen adressiert (eth0 und eth1 für die Ethernet APs, atm für den ATM AP, sowie wlan für den PCI Peripherie AP). Jeder dieser APs verfügt über eine Layer-2 (MAC-Level) und Layer-3 (IP-Level) ACL, die über die Befehle acll2 und acll3 administriert werden könnten, wären diese Befehle nicht deaktiviert. Für jedes dieser Interfaces könnte zusätzlich QoS über den Befehl qos eingestellt werden, gäbe es das ProcFS Interface qos_config, das von dem nicht vorhandenen ipqos_lkm.ko bereitgestellt würde. Einzig der Befehl getrmon zur Anzeige der Statistik für ein Interface funktioniert, er muß jedoch explizit über sysutil aufgerufen werden, da sein Symlink fehlt.

Diese Angaben sind der aktuelle Stand der Recherche und werden sich wahrscheinlich noch ändern!

Vx180 APs und Treiber

Artikel zum Thema

Siehe auch

Internet: (170)